Risikobeurteilung für Maschinen und Gesamtanlagen
Eine Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 zu führen ist Handwerk. Sie zu verantworten ist etwas anderes. Diese Seite gibt den Überblick über das Verfahren und zeigt, wo bei Gesamtanlagen die Bewertung anfängt, die niemand aus einer Vorlage übernehmen kann.
Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten. Stichtag Maschinenverordnung: noch 0 Tage bis zum 20. Januar 2027.
Nicht die Vollständigkeit der Tabelle, sondern die Nachvollziehbarkeit der Bewertung. Die EN ISO 12100 gibt das Verfahren vor: Grenzen festlegen, Gefährdungen identifizieren, Risiken einschätzen und bewerten, Maßnahmen nach dem 3-Stufen-Verfahren festlegen, iterieren. Der Punkt, an dem es fachlich wird, ist die Bewertung: Ist das verbleibende Risiko hinreichend gemindert, und woran macht man das fest. Diese Entscheidung trägt der Hersteller.
Grundlage: EN ISO 12100, Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 Anhang III.KAIDOC erledigt das für Sie
KAIDOC führt durch das 3-Stufen-Verfahren nach EN ISO 12100, schlägt Gefährdungen vor und dokumentiert jede Maßnahme nachvollziehbar.
Bei KAIDOC ansehen →Wir machen es gemeinsam
Für Sicherheitskonzepte an verketteten Anlagen und die Bewertung der Schnittstellen kommen wir ins Projekt.
Kostenloses Erstgespräch →Das Verfahren nach EN ISO 12100 im Überblick
Fünf Schritte, iterativ, bis das Restrisiko vertretbar ist.
Grenzen der Maschine festlegen
Verwendungsgrenzen, räumliche und zeitliche Grenzen, Lebensphasen, bestimmungsgemäße Verwendung und vorhersehbare Fehlanwendung.
Gefährdungen identifizieren
Systematisch über alle Lebensphasen und Betriebsarten, entlang der Gefährdungsliste der Norm.
Risiko einschätzen
Schadensschwere, Aufenthaltsdauer, Eintrittswahrscheinlichkeit und Vermeidbarkeit je Gefährdung.
Risiko bewerten
Ist das Risiko hinreichend gemindert? Diese Frage ist keine Rechenaufgabe, sie ist eine begründete fachliche Entscheidung.
Maßnahmen festlegen und erneut beurteilen
3-Stufen-Verfahren: konstruktiv, dann technische Schutzeinrichtungen, dann Benutzerinformation. Danach zurück zu Schritt drei.
Warum verkettete Anlagen die eigentliche Aufgabe sind
In Intralogistik, Fördertechnik und AutoStore-Systemen liegt das Risiko selten in der einzelnen Maschine.
Die Gefährdung entsteht zwischen den Maschinen
Übergabestellen, gemeinsame Verfahrwege und geteilte Schutzbereiche gehören zu keiner der Einzelmaschinen. Genau dort passieren die Unfälle.
Jeder Lieferant beurteilt nur sein Gewerk
Die Summe geprüfter Einzelmaschinen ergibt keine geprüfte Anlage. Die Gesamtbetrachtung muss jemand führen. Siehe Sicherheitsschnittstellen zwischen Anlagen.
Betriebsarten verschieben das Risiko
Einrichten, Störungsbeseitigung und Instandhaltung heben Schutzeinrichtungen teilweise auf. Diese Zustände müssen eigenständig bewertet werden.
Ohne C-Norm zählt die Begründung
Für viele Intralogistiksysteme gibt es keine passende C-Norm. Dann ist die dokumentierte Herleitung des Schutzkonzepts der Nachweis.
Die Dokumente selbst erstellen
Wenn Sie die Unterlagen im Haus behalten wollen, brauchen Sie keine Beratung, sondern ein Werkzeug, das Sie durch die Normvorgaben führt. Genau dafür gibt es Kaidoc.app: geführt, normbasiert und über Ihre Maschinen hinweg wiederverwendbar.
Dort finden Sie die vollständige Anleitung: Aufbau der Vorlage, Spalten, Gefährdungskategorien nach EN ISO 12100 und den geführten Weg durch das 3-Stufen-Verfahren.
Häufige Fragen zur Risikobeurteilung
Brauche ich für jede Maschine eine eigene Risikobeurteilung?
Reicht es, die Risikobeurteilungen der Lieferanten zu sammeln?
Wann ist ein Risiko hinreichend gemindert?
Passende Themen bei Knutec
Risikobeurteilung prüfen lassen
Wir bewerten Ihre Risikobeurteilung gegen EN ISO 12100 und die Maschinenverordnung, mit Schwerpunkt auf verketteten Anlagen und Intralogistik. Sie bekommen einen strukturierten Ergebnisbericht mit klarer Priorisierung.
Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags. Unverbindlich.