Software · Risikobeurteilung

Software für die Risikobeurteilung von Maschinen

Eine Software für die Risikobeurteilung führt Sie strukturiert durch das Verfahren nach EN ISO 12100: Gefährdungen erfassen, Risiken bewerten, Schutzmaßnahmen festlegen und alles nachvollziehbar dokumentieren. Sie ersetzt fehleranfällige Tabellenkalkulationen durch wiederverwendbare Gefährdungskataloge und eine konsistente Bewertung. Mit KAIDOC erstellen Sie die Risikobeurteilung geführt und normbasiert selbst.

KAIDOC ist bald verfügbar. Stichtag Maschinenverordnung: noch 0 Tage bis zum 20. Januar 2027.

Was leistet eine Software für die Risikobeurteilung?

Eine Software für die Risikobeurteilung bildet das dreistufige Verfahren nach EN ISO 12100 digital ab: Sie strukturiert die Gefährdungsermittlung mit vorbereiteten Gefährdungskatalogen, bewertet Risiken mit einer nachvollziehbaren Methodik (etwa über einen Risikographen), dokumentiert die Schutzmaßnahmen nach dem 3-Stufen-Verfahren und verknüpft die Restrisiken mit der Betriebsanleitung. Gegenüber einer Tabellenkalkulation gewinnt sie durch Wiederverwendbarkeit, konsistente Bewertung und lückenlose Nachvollziehbarkeit. Das Ergebnis fließt direkt in die technischen Unterlagen der CE-Dokumentation ein.

Grundnorm: EN ISO 12100 (Risikobeurteilung und Risikominderung). Rechtsrahmen: Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab 20.01.2027.
Warum Software

Was eine Software besser macht als Excel

Viele Risikobeurteilungen entstehen bis heute in Tabellenkalkulationen. Das funktioniert für eine einzelne Maschine, skaliert aber schlecht und wird bei jeder Änderung riskant.

Wiederverwendbarkeit von Gefährdungslisten

Ähnliche Maschinen haben ähnliche Gefährdungen. Eine Software hält Gefährdungskataloge und einmal formulierte Bewertungen vor, sodass Sie sie für die nächste Baureihe übernehmen und nur die Abweichungen anpassen. In der Tabellenkalkulation kopieren Sie stattdessen Dateien und pflegen Änderungen mühsam von Hand nach.

Konsistente Bewertung

Eine Software erzwingt für jede Gefährdung dieselbe Bewertungslogik, etwa über einen einheitlichen Risikographen mit Schadensschwere, Häufigkeit und Vermeidbarkeit. So bewerten unterschiedliche Bearbeiter vergleichbar, und die Ergebnisse bleiben über Projekte hinweg belastbar.

Nachvollziehbarkeit

Jede Gefährdung, jede Maßnahme und jede Neubewertung ist dokumentiert und verknüpft. Bei einer Marktüberwachung, einem Unfall oder einer wesentlichen Veränderung lässt sich lückenlos zeigen, warum welche Schutzmaßnahme gewählt wurde. Eine gewachsene Tabelle mit überschriebenen Zellen kann das nicht leisten.

Zeitersparnis

Textbausteine, Normverweise und Vorlagen sind hinterlegt, die iterative Neubewertung nach einer Maßnahme läuft geführt ab, und der Export in die technischen Unterlagen erfolgt auf Knopfdruck. Die eingesparte Zeit steckt in der eigentlichen Sicherheitsbetrachtung statt in Formatierung und Copy-and-paste.

Auswahlkriterien

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Nicht jede Software deckt den vollständigen Prozess ab. Diese Kriterien trennen ein Werkzeug für die reine Gefährdungsliste von einer echten Lösung für die Risikobeurteilung.

  • Vollständige Abdeckung von EN ISO 12100 und dem 3-Stufen-Verfahren der Risikominderung
  • Vorbereitete Gefährdungskataloge und Bibliotheken typischer Gefährdungen
  • Klare Bewertungsmethodik, etwa Risikograph oder Risikomatrix, konsistent über alle Gefährdungen
  • Iterative Nachweisführung: Neubewertung nach jeder Schutzmaßnahme mit dokumentiertem Vorher-Nachher
  • Verknüpfung der Restrisiken mit der Betriebsanleitung und den Warnhinweisen
  • Export in die technischen Unterlagen und in gängige Formate (z. B. PDF)
  • Aktueller Normstand und MVO-konforme Vorlagen für die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
  • Versionierung und Wiederverwendbarkeit über Baureihen und Varianten hinweg
Kriterium Worauf es ankommt Warum wichtig
Normabdeckung Bildet EN ISO 12100 und das 3-Stufen-Verfahren vollständig ab Grundlage der Konformitätsvermutung und prüfsicheren Bewertung
Gefährdungskataloge Pflegbare Bibliotheken typischer Gefährdungen je Maschinenart Verhindert Lücken und beschleunigt die Ermittlung
Bewertungsmethodik Einheitlicher Risikograph oder Risikomatrix Sorgt für konsistente, vergleichbare Ergebnisse
Iterative Nachweise Neubewertung nach jeder Maßnahme, dokumentiert Belegt die tatsächliche Risikominderung
Verknüpfung Betriebsanleitung Restrisiken fließen in Warnhinweise und Anleitung Vermeidet Brüche zwischen Beurteilung und Anleitung
Export Ausgabe in die technischen Unterlagen Ergebnis ist direkt Teil der CE-Dokumentation
MVO-Stand Vorlagen und Verweise auf dem Stand der Maschinenverordnung Ab 20. Januar 2027 verbindlich, ohne Übergangsfrist
Marktüberblick

Etablierte Werkzeuge im Überblick

Für die Risikobeurteilung gibt es seit Jahren spezialisierte Software. Die Werkzeuge unterscheiden sich im Schwerpunkt.

Safexpert

Safexpert ist ein im deutschsprachigen Raum weit verbreitetes Werkzeug für die Risikobeurteilung und das Normenmanagement. Es unterstützt die Beurteilung nach EN ISO 12100, bietet Normbibliotheken und begleitet den CE-Prozess strukturiert. Viele Sicherheitsingenieure und Konstruktionsabteilungen arbeiten damit. Auch Knutec ist Safexpert-geschult und kennt das Werkzeug aus der Praxis.

KAIDOC

KAIDOC setzt den Schwerpunkt auf die KI-gestützte Erstellung der gesamten CE-Dokumentation, von der Risikobeurteilung bis zur Betriebsanleitung. Statt Formulare manuell zu füllen, werden Sie geführt durch die Gefährdungsermittlung und Bewertung, Textbausteine und Normwissen sind integriert, und die Dokumente entstehen zusammenhängend. KAIDOC richtet sich an Teams, die wiederkehrende Dokumentation selbst und effizient im Haus erstellen wollen.

Die Wahl hängt von Ihrem Bedarf ab: Wer bereits mit einem etablierten Werkzeug arbeitet und vor allem das Normenmanagement schätzt, ist dort gut aufgehoben. Wer die gesamte CE-Dokumentation KI-gestützt und aus einer Hand erstellen will, findet in KAIDOC einen zweiten Weg. Beide zielen auf dasselbe Ergebnis: eine normkonforme, prüfsichere Risikobeurteilung.

Einordnung

Software oder Dienstleistung?

Eine Software ist ein Werkzeug, keine fertige Beurteilung. Ob Sie selbst erstellen oder auslagern, hängt von Kapazität, Häufigkeit und Komplexität ab.

Aspekt Software (selbst erstellen) Dienstleistung (erstellen lassen)
Passt für Wiederkehrende Doku, Serien- und Standardmaschinen Komplexe Gesamtanlagen, Einzelprojekte, wenig Kapazität
Kompetenz Sicherheitswissen bleibt und wächst im Haus Externe Ingenieurkompetenz übernimmt die Beurteilung
Aufwand Einarbeitung nötig, dann schnell und wiederholbar Geringer eigener Aufwand, Ergebnis kommt fertig
Verantwortung Bleibt vollständig beim Hersteller Fachliche Begleitung, Herstellerpflicht bleibt beim Hersteller
Typischer Weg KAIDOC Knutec als Ingenieurdienstleistung

Häufig ist eine Kombination sinnvoll: Standardmaschinen erstellen Sie selbst mit einer Software, kritische Projekte oder verkettete Gesamtanlagen begleitet ein Sicherheitsingenieur. So bleibt die Kompetenz im Haus, ohne dass Sie bei komplexen Fällen allein stehen.

KAIDOC

Geführte Risikobeurteilung mit KAIDOC

KAIDOC ist die KI-Software, mit der Sie die Risikobeurteilung und die weitere CE-Dokumentation selbst erstellen, geführt und normbasiert.

Normbasiert nach EN ISO 12100

  • Dreistufiges Verfahren der Risikominderung abgebildet
  • Gefährdungskataloge und Textbausteine integriert
  • Aktueller Stand für die Maschinenverordnung 2027

Geführter Ablauf

  • Schritt für Schritt durch Ermittlung und Bewertung
  • Iterative Neubewertung nach jeder Maßnahme
  • Restrisiken fließen in die Betriebsanleitung ein

Wiederverwendbar

  • Vorlagen für Baureihen und Varianten
  • Konsistente Bewertung über alle Projekte
  • Export in die technischen Unterlagen
Zwei Wege

Selbst erstellen oder erstellen lassen

Für beide Wege gibt es eine passende Lösung. Der schnellste Weg für wiederkehrende Beurteilungen ist die Software.

Software Bald verfügbar

: Risikobeurteilung selbst erstellen

Die KI-Software für Selbermacher: geführte Risikobeurteilung nach EN ISO 12100, wiederverwendbar über Ihre Maschinen und Baureihen hinweg.

  • Geführte Gefährdungsermittlung und Bewertung
  • Normwissen und Textbausteine integriert
  • Restrisiken direkt in die Betriebsanleitung
  • Ideal für Serien- und Standardmaschinen
Direkt zu KAIDOC →
Dienstleistung

Knutec erstellt Ihre Risikobeurteilung

Ingenieurdienstleistung für komplexe Gesamtanlagen oder wenn die Kapazität im Haus fehlt. Erstellung durch einen zertifizierten Sicherheitsingenieur (CMSE).

  • Risikobeurteilung nach EN ISO 12100
  • Besonders bei verketteten Anlagen und Intralogistik
  • Anschluss an Betriebsanleitung und Konformitätserklärung
  • Festpreis-Pakete statt Stundenzettel
Beratung anfragen
FAQ

Häufige Fragen zur Software für die Risikobeurteilung

Was leistet eine Software für die Risikobeurteilung?
Eine Software für die Risikobeurteilung führt Sie durch das Verfahren nach EN ISO 12100: Sie strukturiert die Gefährdungsermittlung mit Gefährdungskatalogen, bewertet Risiken mit einer einheitlichen Methodik wie einem Risikographen, dokumentiert die Schutzmaßnahmen nach dem 3-Stufen-Verfahren und verknüpft die Restrisiken mit der Betriebsanleitung. Das Ergebnis fließt direkt in die technischen Unterlagen der CE-Dokumentation ein.
Brauche ich zwingend eine Software oder reicht Excel?
Für eine einzelne einfache Maschine kann eine Tabellenkalkulation genügen. Sobald Sie mehrere Maschinen, Varianten oder wiederkehrende Beurteilungen haben, wird eine Software deutlich effizienter und sicherer. Sie sorgt für konsistente Bewertung, wiederverwendbare Gefährdungslisten und lückenlose Nachvollziehbarkeit, die eine gewachsene Tabelle mit überschriebenen Zellen nicht bieten kann.
Nach welcher Norm arbeitet eine Software für die Risikobeurteilung?
Grundlage ist EN ISO 12100, die Grundnorm für Risikobeurteilung und Risikominderung. Sie beschreibt das dreistufige Verfahren: zuerst inhärent sichere Konstruktion, dann technische Schutzmaßnahmen, zuletzt Benutzerinformation. Eine gute Software bildet dieses Verfahren vollständig ab und hält den Normstand für die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 aktuell.
Worauf sollte ich bei der Auswahl besonders achten?
Wichtig sind die vollständige Abdeckung von EN ISO 12100 und dem 3-Stufen-Verfahren, pflegbare Gefährdungskataloge, eine konsistente Bewertungsmethodik wie ein Risikograph, die iterative Neubewertung nach jeder Maßnahme, die Verknüpfung der Restrisiken mit der Betriebsanleitung, der Export in die technischen Unterlagen sowie MVO-konforme Vorlagen auf aktuellem Normstand.
Was ist Safexpert?
Safexpert ist ein im deutschsprachigen Raum weit verbreitetes Werkzeug für die Risikobeurteilung und das Normenmanagement. Es unterstützt die Beurteilung nach EN ISO 12100, bietet Normbibliotheken und begleitet den CE-Prozess strukturiert. Viele Sicherheitsingenieure und Konstruktionsabteilungen arbeiten damit. Auch Knutec ist Safexpert-geschult.
Worin unterscheidet sich KAIDOC von klassischen Werkzeugen?
KAIDOC setzt den Schwerpunkt auf die KI-gestützte Erstellung der gesamten CE-Dokumentation, von der Risikobeurteilung bis zur Betriebsanleitung. Statt Formulare manuell zu füllen, werden Sie geführt durch Ermittlung und Bewertung, Normwissen und Textbausteine sind integriert und die Dokumente entstehen zusammenhängend. KAIDOC richtet sich an Teams, die wiederkehrende Dokumentation selbst und effizient im Haus erstellen wollen.
Ist eine Software für die Maschinenverordnung 2027 geeignet?
Das hängt vom Werkzeug ab. Achten Sie darauf, dass Vorlagen und Normverweise auf dem Stand der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 sind. Sie gilt ab 20. Januar 2027 ohne Übergangsfrist und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Das Verfahren der Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 bleibt im Kern gleich, einige Pflichten und Vorlagen ändern sich jedoch.
Ersetzt eine Software den Sicherheitsingenieur?
Nein. Eine Software ist ein Werkzeug, das den Prozess strukturiert und beschleunigt. Die fachliche Bewertung der Gefährdungen und die Wahl der Schutzmaßnahmen bleibt eine Ingenieuraufgabe. Für Standardmaschinen unterstützt eine geführte Software den Anwender wirksam, bei komplexen Gesamtanlagen ist zusätzlich Fachexpertise sinnvoll, etwa durch einen zertifizierten Sicherheitsingenieur.
Kann ich die Risikobeurteilung selbst erstellen oder besser auslagern?
Beides ist möglich. Für wiederkehrende Beurteilungen und Standardmaschinen erstellen Sie die Risikobeurteilung mit einer geführten Software wie KAIDOC selbst. Bei komplexen Gesamtanlagen, verketteten Systemen oder fehlender Kapazität lagern Sie sie als Ingenieurdienstleistung an Knutec aus. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: Standardfälle selbst, kritische Projekte begleitet.

Risikobeurteilung selbst erstellen, ohne Kompromisse

Mit KAIDOC erstellen Sie die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 geführt, normbasiert und wiederverwendbar. Für komplexe Gesamtanlagen begleitet Sie Knutec als Ingenieurdienstleistung. Finden Sie den passenden Weg für Ihre Maschinen.

KAIDOC ist bald verfügbar. Antwort auf Anfragen in der Regel innerhalb eines Werktags.